Angstpatient

Angstpatient

Sie sind mit Ihrer Zahnarztangst nicht allein. Rund 20 % der Deutschen leiden unter einer Zahnarztphobie. Allein der Gedanke an eine Zahnbehandlung, die Vorstellung einer Spritze, das Surren eines Zahnbohrers, der typische Geruch einer Zahnarztpraxis, all das reicht schon aus, um bei Ihnen Panik entstehen zu lassen. Suchen Sie hier Hilfe bei einem Spezialisten. Reinschauen lohnt sich, denn außer Ihrer Zahnarztangst haben Sie nichts zu verlieren!


Mögliche Hilfe:

Behandlung mit Lachgas-Sedierung

Die Lachgas-Sedierung ist eine moderne und effektive Methode für Angstpatienten um sich vor und während der Zahnarztbehandlung zu entspannen und um ihre Ängste abzubauen. Der Patient atmet über eine kleine Nasenmaske ein Gemisch aus Sauerstoff und Lachgas ein. Die Dosis wird dabei individuell angepasst und der Patient ist jederzeit voll ansprechbar. Da Lachgas nicht verstoffwechselt wird, klingt die Wirkung rasch ab und der Patient kann die Praxis nach der Behandlung ohne Begleitperson verlassen. 


Hypnose in der Zahnmedizin

Hypnose kann dazu beitragen, einen angstfreien, schmerzarmen und entspannten Zahnarztbesuch zu erleben. Mit dieser neuen und positiven Erfahrung lassen sich Ängste vor dem Arzt abbauen. Die hypnotherapeutische Vorbehandlung ist der 1. Schritt, um den notwendigen Eingriff auf dem Zahnarztstuhl entspannter entgegensehen zu können. Die Hypnosetherapie ist ein wissenschaftlich anerkanntes Therapieverfahren. 

Zahnbehandlung unter Vollnarkose

Eine Behandlung „im Schlaf“, also in Vollnarkose, ist eine stressfreie Möglichkeit der Zahnarztbehandlung. Während der Behandlung schlafen Sie und werden erst wach, wenn alles vorbei ist. Durch sehr gut verträgliche Medikamente lässt sich die Narkosezeit und -tiefe für jeden Patienten – nach Bedarf – exakt dosieren. Vor, während und für die Zeit nach der Narkose werden Sie von einem Anästhesisten betreut.

Behandlung unter Analgosedierung (Dämmerschlaf)

Ein modernes und sehr schonendes Narkoseverfahren ist die Analgosedierung. Die Sie in einen
"Dämmerschlaf" fallen lässt. Man versteht darunter die medikamentöse
Schmerzausschaltung (Analgesie) bei gleichzeitiger Beruhigung
(Sedierung). Zusammen mit der lokalen Betäubung durch Ihren Zahnarzt
werden Schmerz- und Angstgefühle dadurch ausgeschaltet.
Der Vorteil: Eine künstliche
Beatmung, wie bei einer Vollnarkose ist nicht erforderlich.

Während
der gesamten Behandlungszeit werden Sie von einem Facharzt oder einer Fachärztin für Anästhesie überwacht. Kreislauf, Herztätigkeit
und Atmung werden lückenlos kontrolliert, somit werden jegliche Veränderungen in ihrem
Zustand direkt bemerkt und es kann mit sofortiger Wirkung darauf reagiert werden.
Das garantiert eine lückenlose Sedierung bis zum gezielten Aufwachen.

Eine Begleitperson, die Sie anschließend abholt ist jedoch erforderlich.

Suchen Sie Ihren Zahnarzt sorgfältig aus

Viele Zahnärzte sind hinsichtlich der Dentaphopie geschult und verstehen die Situation von Angstpatienten. Schildern Sie also Ihre Angst. Lassen Sie sich auch über die Behandlung aufklären. Ideal ist zudem ein übersichtlicher Behandlungsplan mit mehreren kurzen Terminen. Achten Sie auch bei der Zahnarztwahl auf angenehme Praxisräumlichkeiten und freundliche Sprechstundenhilfen. 

Kommunikation während der Behandlung

Vereinbaren Sie mit Ihrem Zahnarzt vor der Behandlung ein Handzeichen, mit dem Sie eine benötigte Pause anzeigen können. Falls Sie über die einzelnen Schritte während der Behandlung informiert werden möchten, lassen Sie es Ihren Zahnarzt wissen.

Seelische Unterstützung

Oft ist es möglich, eine Vertrauensperson zur Behandlung mitzubringen. Ein Elternteil, ein Freund oder Partner kann einfach nur anwesend sein, Ihnen die Hand halten oder in entscheidenden Situationen mit Ihnen sprechen.  Auch ein Glücksbringer kann helfen die Angst zu lindern.

An erfreuliches Denken

Verbannen Sie Angstgedanken aus Ihrem Kopf, indem Sie an etwas sehr Erfreuliches oder Spannendes denken, dass Sie sich bereits vor der Behandlung ausgemalt haben. Auch können Sie über Kopfhörer ein fesselndes Hörbuch oder Ihre Lieblingsmusik hören. Einige Zahnpraxen haben auch Bildschirme, die Sie während der Behandlung ablenken. Fragen Sie Ihren Zahnarzt nach den Möglichkeiten in seiner Praxis.

Bewusst entspannen

Autogenes Training, Muskelentspannung und eine ruhige Atmung können Angstzustände beseitigen, vorrausgesetzt Sie haben sie vorher gut geübt. Eignen Sie sich eine dieser Methoden an, um in Angstmomenten Ihren Körper willentlich zu entkrampfen und zu entspannen.